Montag, 21. April 2008

Geldfluss

In den letzten Jahren haben sich drei "Geheimnisse" bewährt, wenn ich meinen Geldfluss am Laufen halten will.

Nr. 1 - Rechnungen sofort bezahlen
Das kann ich inzwischen supergut, meistens zahle ich weit vor Zahlungsfrist, in der Regel gleich, wenn die Rechnung kommt

Nr. 2 - Überblick über meine Finanzen
Es passiert wirklich mit großer Regelmäßigkeit, dass ich wesentlich weniger Aufträge bekomme, wenn ich mein Konto und mein Portemonnaie so vor sich hinlaufen lasse.
Sobald ich alles bis ins Detail aufgeschrieben habe - Kontostand am Monatsanfang, Ausgaben, geplante Ausgaben, Geld, das aus offenen Rechnungen eingehen wird - kommen meistens sehr schnell neue Aufträge oder sogar Geld ohne Arbeit. Warum das funktioniert, weiß ich nicht. Aber es funktioniert.

Nr. 3 - Schenken
Ich gebe einen Teil des eingegangenen Geldes einfach so weg. Von manchen Erfolgsgurus wird geraten, 10% jedes Geldeingangs zu verschenken, andere sagen 1 bis 5 % ist auch ok. Wahrscheinlich ist die genaue Summe egal. Wenn ich einfach so irgendwem Geld überwiesen habe, war das jedesmal ein ganz tolles Gefühl. Ein bisschen wie Spielen. Das Gefühl von Überfluss.

Natürlich stellt sich jedes Mal die Frage, wem ich was schenke.



Ich werde hier mal so nach und nach mögliche Spendenempfänger sammeln.
Wem spendet Ihr mit Überzeugung und Vergnügen überschüssiges Geld?

Meine Favoriten bisher:

* Menschen, die tolle Webseiten machen und im Netz Infos zu einem Konto zur Verfügung stellen
* Projekte, die kostenslose Programme, Informationen etc. bereitstellen, z.B. Typo3, Wikipedia
* Menschen, die sich Geld wünschen und denen ich anonym oder offen eine Summe zukommen lassen kann - für einen Zweck, bei dem ich mich gut fühle, irgendwas, was ihnen das Leben leichter und schöner macht
* Straßenkünstler
* demokratische Schulen und Bildungsfreiheit
* Tierheime
* Umweltorganisationen
* jetzt wollte ich grad noch die Grameen-Bank aufschreiben, weil ich das Projekt so supertoll finde, aber auf deren Webseite steht, dass die schon seit 1995 keine Spenden mehr entgegennehmen: "Spenden nicht nötig" - boah, das nenn ich Erfolg!

Foto von cossac / pixelio

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