Montag, 26. Mai 2008

fliegen

Ich habe heute wieder meine 3 "Morgen"seiten geschrieben, geht gut, ich schreibe und schreibe und hatte sogar das Gefühl, dass mir eher die Zeit, das Papier oder die Tinte ausgeht als die Schreibideen. Ich kann über alles schreiben, was ich in mir und um mich herum habe ...
Vorhin unterwegs hatte ich plötzlich den unbändigen Wunsch zu fliegen bzw. das "Fluggefühl" zu erleben, den freien Fall, eine rasante Rutschpartie, dieses Kribbeln in der Herzgegend, totaler Kontrollverlust.
Vielleicht ist mein "Künstlertreffen" diese Woche eine Fahrt auf der Achterbahn. Mal gucken, wo es eine gibt.



Foto: Hans Georg Staudt / pixelio

Sonntag, 25. Mai 2008

Kreativität

Eine Freundin hat mir das Buch Der Weg des Künstlers: Ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität empfohlen, seit gestern habe ich es in der Hand. Heute hab ich die Einleitung gelesen, es spricht mich sehr an, ich will damit arbeiten. Das Buch enthält ein 12-Wochen-Programm, mit dem ich den Zugang zu meiner Kreativität wiederfinden kann.
Die ersten Aufgaben:
1. jeden Tag 3 "Morgenseiten" schreiben - habe ich heute schon getan. Man schreibt da "einfach" drei Seiten - alles, was einem einfällt, und sei es "mir fällt nichts ein, mein Kopf ist leer". Wichtig ist, dass 3 Seiten voll werden, ohne jegliche Zensur. Find ich spannend.
2. einmal wöchentlich ein zweistündiges Treffen mit der Künstlerin in mir - ein Spaziergang, ein Museumsbesuch, ein Film, ein Bad, irgendwas, wo ich nur mit mir allein bin, mir etwas Gutes tue, auf mich achte.
Ich werde in den nächsten Wochen erzählen, wie es mir damit geht, wie ich vorankomme, was es mir bringt, was es verändert.

Körper

Nachdem mein Gewicht trotz intensivem Subliminal-Hören und Wasser-Trinken (ich schrieb hier davon) konstant blieb, kam eines Morgens blitzartig die Idee, etwas zu wiederholen, was mir vor mehreren Jahren sehr geholfen hat, mich gut zu fühlen und meine Körpermasse in normale Bahnen zu lenken. Die ganzen Jahre über ging ich davon aus, dass Weight Watchers für mich vollkommen out ist, aber ich hab meine Meinung (mal wieder ;) ) geändert.
Für die, die davon noch nichts gehört haben: beim Weight-Watchers-Programm darf man alles essen, was man will. Für jedes Lebensmittel gibt es Punkte, und je nach Gewicht und körperlicher Aktivität, kann man täglich eine bestimmte Zahl von Punkten verbrauchen. Die meisten Obst- und Gemüsesorten haben 0 Punkte, davon kann man essen, wieviel man will.
Ich fand das damals sehr hilfreich, weil ich den Eindruck hatte, dass mein natürliches Sättigungsgefühl nicht funktionierte und dass diese Punkte eine gute Richtlinie sind.
Ich hab jetzt einfach interessehalber mal zwei Tage aufgeschrieben und durchgerechnet (die Tabellen mit den Punktangaben habe ich irgendwo im Internet gefunden) - ich kam etwa auf die anderthalbfache Punktmenge, die für mich ok wäre. Ein Wunder, dass ich nicht noch 20 kg mehr wiege.
Zwei Tage bin ich jetzt schon mit normaler Punktzahl unterwegs. Das Abwiegen und Aufschreiben ist manchmal etwas nervig, aber ich denke, das wird besser, weil ich ja mit der Zeit auch alle Punktangaben auswendig kann. Einen Einkaufsführer habe ich bei ebay erstanden, der müsste in den nächsten Tagen eintreffen. Mal schauen, wie sich das entwickelt.
Meine Motivation im Moment: ich will mich wieder gern im Spiegel und auf Fotos anschauen, ich will beweglich sein und leichtfüßig, und ich will, dass mein Fuß wieder schmerzfrei ist. Und ich will den Kopf frei haben, was mir schwer fällt, wenn der Magen mehrmals am Tag übervoll ist.

Samstag, 17. Mai 2008

honigsüß


Gestern kamen mir dank einer Fernsehsendung Erinnerungen an ein Kindheitshobby - ich hab mich in der Schulzeit mal für ein paar Tage mit der Imkerei beschäftigt. Ich hab das sehr gemocht, die Leiterin der Arbeitsgruppe sagte, ich hätte ein Händchen dafür und sie hätte es gern gesehen, wenn ich irgendwann mal meine eigenen Bienenvölker hätte.
Jetzt ist in Vergessenheit geraten, aber wer weiß? Ich mochte den Geruch im Bienenhaus - Honig, Wachs, Pfeifenrauch. Das Honigschlecken ja sowieso ;). Die Geräusche, das geschäftige Treiben, das eifrige Summen, die vielen kleinen Tierchen, anscheinend totales Chaos, aber in Wirklichkeit perfekte Arbeitsorganisation.
Und ich war fasziniert von meiner Ruhe. Wenn mir ein paar Bienen auf der Hand oder gar im Gesicht rumkrabbelten, und auch wenn mich mal eine stach, weil sie sich bedroht fühlte, konnte ich seelenruhig bleiben, und das war so ein gutes Gefühl.

Foto: Manfredo / pixelio

Sonntag, 11. Mai 2008

nochmal Menschen

So langsam entwickle ich ein Gespür dafür, welche Menschen mir gut tun und welche nicht. Bisher habe ich mich noch viel zu oft verpflichtet gefühlt, überwiegend für Leute da zu sein, mit denen ich mich nicht wohl fühlte. Mehr und mehr kann ich nein sagen, mich zurückziehen, fühle mich nicht mehr verpflichtet, mich zu melden, kann es auch gut aushalten, wenn jemand sich aus meinem Leben zurückzieht. Und ich werde trotzdem nicht einsamer.

Menschen

Vorgestern blieb ich beim Zappen bei "Riverboat" (MDR) hängen und erwischte just die Stelle mit der Schauspielerin Katerina Jacob, die mir zum ersten Mal begegnet ist. Ich kannte bisher weder den Namen noch das Gesicht dazu. Kein Wunder, so selten wie ich fernsehe, und Sachen wie den Polizeiruf schon gleich gar nicht. Normalerweise zappe ich bei Talkshows ganz schnell weiter, diesmal aber nicht - die Frau hat mich sehr fasziniert. Das ganze Studio war andauernd nur am Kichern, so eine ganz ausgelassene, ansteckend fröhliche Stimmung - ich hab das sehr genossen :o).

Freitag, 9. Mai 2008

Gewicht

Am 15.4. schrieb ich, dass ich begonnen habe, den Subliminaltitel "Gewicht reduzieren" zu hören. Ich tue das jetzt seit etwas mehr als 3 Wochen täglich, oft für mehrere Stunden - hab es mir in den Autostart gepackt, so dass das Programm jedes Mal aufgeht, wenn ich den Computer anmache, und dann eine "Schleife", es läuft also fortdauernd, ohne dass ich es wieder anschalten muss.
Was ist passiert? Ich bleibe mit dem Sport wirklich gut dran. Und ich habe auch fast die ganze Zeit über genug getrunken, ohne dass ich mich übermäßig anstrengen musste. Auf der Waage hat sich bisher nichts bewegt. Am Anfang ging es mal ein Kilo nach oben (Erstverschlimmerung?). Stimmungsmäßig war ich in den letzten Tagen seeeehr seltsam drauf, irgendwie übersensibel, hm ...
Ich werde weiterhören. Ich werde weitersporteln (schon weil es Spaß macht!). Ab heute kommt noch mit EM-Keramik veredeltes Wasser dazu. Dann kann ich zwar im Nachhinein nicht sagen, dass es am Subliminal oder an den EM lag, aber das ist mir auch egal - ich will Ergebnisse :-).

Experimente

Gestern schrieb ich, dass ich erfahren habe, dass Schwimmbäder mit Effektiven Mikroorganismen (EM) ohne Chlor sauber gehalten werden können.
Ich bin noch sehr skeptisch, ob das wirklich funktioniert. Hab heute einfach mal ein Experiment angesetzt: 4 Pflanzenableger in einem Glas mit Wasser und EM-Keramik und 4 Pflanzenableger in einem Glas mit Wasser OHNE EM-Keramik, sie stehen nebeneinander auf demselben Fensterbrett, bekommen annähernd dasselbe Licht, dieselbe Luft, dieselbe Temperatur, Glasgröße und Wassermenge sind identisch.
Bevor ich die Ableger in das Glas getan habe, konnte ich schon mal feststellen, dass in dem Glas mit Keramik wesentlich weniger kleine Bläschen waren, es sah viel klarer aus.
Mal schauen, welche Ableger schneller Wurzeln schlagen und ob das Wasser mit EM-Keramik wirklich nicht faulig wird.

Nebenwirkung des Experiments: ich werde mir gerade wieder meiner Begeisterung bewusst für alles, was wächst und kreucht, für Beobachtung, für Interaktion zwischen verschiedenen Lebensformen. Es macht mir auch riesige Freude durch ein Mikroskop oder ein Teleskop zu schauen.

Eine Freundin sagte mir mal, wenn wir irgendwohin gehen und es gibt eine Katze, dann sitzt die immer bei mir.

Bewegung

Einer meiner Wünsche war eine Monatskarte, damit ich mich frei in der Gegend bewegen kann, ohne mir jedes Mal Gedanken um Fahrkarten, Geld und Fahrzeiten machen zu müssen - wurde heute erfüllt.
Ich wünsche mir schon gleich mal die nächste, sobald diese abläuft :-).

Donnerstag, 8. Mai 2008

nochmal Wasser

Am Montag schrieb ich von meinem Wunsch nach beschwimmbarem Wasser an meinem Traumwohnort. Gestern lag ich mit chlorbrennenden Augen im Schwimmbad und fragte mich, ob es wohl eine Möglichkeit gibt, ein Schwimmbad ohne Chlor klar zu halten. Heute wurde ich vollkommen zu-fällig in einem Gespräch darüber informiert, dass das durchaus möglich ist.
Ich wünsche mir also ein Schwimmbecken, das dank Effektiven Mikroorganismen sauber bleibt :).

Dienstag, 6. Mai 2008

Webseite

Heute habe ich begonnen, an meiner Berufswebseite zu arbeiten. Puh - nicht leicht, aber ich habe viel gelernt dabei, mir sind gute Ideen gekommen, und ich freue mich darauf, weiterzubauen.

Was für eine Seite will ich?
Sie soll einfach sein, es soll Spaß machen, sie zu lesen. Ich hätte es gern, dass die Leser wiederkommen. Ich will Kulturen verbinden, Infos bringen, die nicht in den großen Nachrichten zu finden sind. Gute Nachrichten, die einen zum Staunen bringen, die Mut machen.

Meine Kunden sollen mich leicht finden können. Ich wünsche mir, dass sie mit der Seite herausfinden können, ob ich die richtige für ihre Aufträge bin oder nicht.

Ich möchte ein Stück von mir selbst zeigen, menschlich rüberkommen.

Ich freue mich, auf die neuen Verbindungen und Herausforderungen, die daraus wachsen werden.

Montag, 5. Mai 2008

auch ein guter Tag

* ich war trotz Schlafmangel ziemlich fit
* habe einen bewegten, angenehmen Vormittag unter freiem Himmel mit viel Sonne verbracht
* eine Freundin wiedergetroffen
* gut gegessen
* auf mein Bauchgefühl gehört
* das Zusammensein mit meiner Tochter genossen
* jongliert
* gearbeitet
* Ankündigung für zwei neue Aufträge bekommen
* positives Grundgefühl
* nochmal ausdrückliches Lob für eine Arbeit aus dem letzten Jahr, und zwar sowohl für die Qualität, als auch für den angenehmen persönlichen Kontakt - das freut mich wirklich sehr :)

Wasser

An meinem Traum-Wohnort hätte ich gerne Wasser direkt vor dem Haus - einen See, einen Fluss o.ä. Ungefährliches, klares Wasser, ohne Haie und Seeungeheuer ;), so dass ich jederzeit ohne viel Aufwand in die Fluten hüpfen kann.

Sonntag, 4. Mai 2008

Landschaften ...

... die mein Herz höher schlagen lassen:



Hochebenen - freie Sicht, freie Bewegung, der Himmel über mir.
Oft sind es die Geräusche, die mich an einer Landschaft faszinieren: das Wellenrauschen, Vögel, Blätter im Wind, Regentropfen, der Geräuschteppich aus Grillen, Vögeln, Affen und Hitze im Urwald ...
Oder Gerüche - eine frische Brise, Erde, modriges Holz, Kiefernharz, Pilze, Schnee ...

Ich mag Grün in allen Varianten, saftige Wiesen, dichte Wälder, Moos ...

Momentan lebe ich in einer Großstadt, an der ich am meisten die Parks, die Flüsse und den Himmel liebe. Ich glaube, da habe ich noch etwas zu optimieren ;).

Foto: independend-c / pixelio

größter Traum

Mir wurde soeben in einem Forum die Frage nach meinem größten Traum gestellt. Und ich musste feststellen, dass ich keinen solchen größten Traum habe. Vielleicht traue ich mich auch nicht, diesen Traum zu träumen.
Ich will einen Traum, ein Ziel.

Ich hatte vor einiger Zeit mal aufgeschrieben, wie ich mir meinen Traumjob vorstelle.

Fähigkeiten, die ich einbringen will und kann:
* Sprachkenntnisse und die Fähigkeit, mich schnell in neue Sprachen einzuhören
* guter Draht zu großen und kleinen Menschen, Tieren, Pflanzen
* handwerkliches Geschick
* Schreiben und Übersetzen
* Zuhören
* Fotografieren
* ich will niemanden verändern
* ich kann im 5-Sterne-Hotel wohnen, aber auch in einer Holzhütte auf dem Boden schlafen
* klarer Kopf und sehr viel Ruhe in schwierigen Situationen
* Jonglieren
* Bewegungsfreude

Wo will ich arbeiten?
Ich will in Bewegung sein, ich will Veränderung. Immer wieder mit Phasen des Zuhauseseins, aber dann wieder raus in die Welt. Ich arbeite gern im Team, aber ebenso allein.
Ich wünsche mir eine Arbeit, bei der meine Tochter bei mir sein kann (das kann sich ändern, in dem Maße wie sie selbstständiger wird). Ich will an Orten sein, wo Erwachsenenwelt und Kinderwelt fließend ineinander übergehen. Ich will körperlich tätig sein, immer wieder meine Grenzen erweitern.

Ich detailliere das später, in dem Maße, wie ich es für mich kläre.

Bett

Wir hatten seit Monaten die vage Idee, für unsere Tochter ein ganz spezielles Bett zu kaufen. Ich hab immer nur das Transportproblem gesehen und mich gar nicht wirklich auf die Suche gemacht. Jetzt hat mir eine Freundin den Tipp gegeben, das Ganze mit einem großen Taxi zu machen. Das Bett erschien auf ebay, ich verfolge es - und just jetzt bekomme ich das Angebot genau dasselbe Bett geschenkt zu bekommen. Unglaublich ...

Donnerstag, 1. Mai 2008

Zähne

Momentan habe ich noch 7 Amalgam-Füllungen, die zum Teil schon ziemlich alt sind. Ich traue dem Zeug nicht mehr. Ich will sie gern loswerden, und auch das Quecksilber, das dadurch in meinem Körper verteilt wurde. Am liebsten noch dieses Jahr.